21.08.2026
Die J&T Banka erzielte im ersten Halbjahr 2026 einen konsolidierten Nettogewinn von 146,2 Millionen EUR. Die Entwicklung in den ersten sechs Monaten wurde vor allem durch das Wachstum des Kreditportfolios sowie den weiteren Ausbau der Vermögensverwaltung geprägt. Das verwaltete Vermögen belief sich zum 30. Juni auf 19,9 Milliarden EUR.
Die gesamten Betriebserträge der J&T Banka erreichten 296,5 Millionen EUR und stiegen im Jahresvergleich um 1,4 %. Der Nettogewinn nach Steuern belief sich in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 auf 146,2 Millionen EUR, was einem Rückgang von 11,4 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.
„Der Gewinnrückgang im Vergleich zum Vorjahr hängt vor allem mit höheren Betriebskosten zusammen, insbesondere im Zusammenhang mit der Transformation und Weiterentwicklung unserer Informationssysteme und Technologien. Gleichzeitig wird das Ergebnis durch den Vergleich mit dem ersten Halbjahr des Vorjahres beeinflusst, als das Geschäftsergebnis von einer außergewöhnlich positiven Entwicklung der Risikovorsorgen im Kreditgeschäft profitierte“, erklärt Michal Kubeš, Finanzvorstand der J&T Banka.
Kreditportfolio wächst um 13,5 %
Die Bilanzsumme der J&T Banka stieg gegenüber dem Jahresende 2025 um 6,3 % auf 12,1 Milliarden EUR. Kredite und sonstige Forderungen gegenüber Kunden erhöhten sich im Vergleich zum Jahresende 2025 um 13,5 % auf 5,0 Milliarden EUR. Das Wachstum ging mit einer weiteren Verbesserung der Portfolioqualität einher. Der Anteil notleidender Engagements sank von 2,38 % zum Jahresende 2025 auf 2,05 % Ende Juni 2026. Der Verlust aus Krediten und sonstigen Forderungen belief sich dabei lediglich auf 121.851 EUR.
Das Wachstum der Kreditaktivitäten wurde auch von einem Anstieg der Kundeneinlagen begleitet. Deren Volumen erhöhte sich gegenüber dem 31. Dezember 2025 um 15,2 % auf 8,8 Milliarden EUR. Kundeneinlagen bleiben damit weiterhin die wichtigste Finanzierungsquelle für die Geschäftsaktivitäten der J&T Banka.
Höhere Provisionserträge dank Wachstum des verwalteten Vermögens
Der Nettozinsertrag erreichte 130,0 Millionen EUR und lag damit 7,8 % unter dem Vorjahreswert. Der Rückgang stand insbesondere im Zusammenhang mit niedrigeren Marktzinsen sowie geringeren Erträgen aus überschüssiger Liquidität, die in Reverse-Repo-Geschäften mit Zentralbanken angelegt wurde. Teilweise ausgeglichen wurde dieser Effekt durch das Wachstum des Kreditportfolios und ein höheres Investitionsvolumen in verzinsliche Wertpapiere.
Demgegenüber stiegen die Nettoerträge aus Gebühren und Provisionen im Jahresvergleich um 31,3 Millionen EUR. Ausschlaggebend hierfür waren vor allem das höhere Volumen der verwalteten Kundenvermögen sowie die starke Kundenaktivität bei Anlageprodukten und an den Kapitalmärkten. Das gesamte verwaltete Kundenvermögen erhöhte sich gegenüber dem Jahresende 2025 um 26,6 % auf 19,9 Milliarden EUR.
Der Anteil der Nettoerträge aus Gebühren und Provisionen an den gesamten Betriebserträgen stieg von 29,2 % auf 39,3 %. Dies stärkt die Diversifizierung der Ertragsquellen der Bank und reduziert ihre Abhängigkeit von Zinserträgen.
„Im ersten Halbjahr haben wir unsere Kreditaktivitäten deutlich ausgeweitet, ohne dabei Kompromisse bei der Portfolioqualität einzugehen. Gleichzeitig setzte sich das Wachstum des verwalteten Vermögens fort, was sich deutlich in höheren Provisionserträgen widerspiegelte“, so Michal Kubeš.
Wechsel an der Spitze der Bank
Seit dem 1. Juli 2026 ist Slavomír Beňa Vorstandsvorsitzender (CEO) der J&T Banka. Er folgt auf Štěpán Ašer, der die Bank zwanzig Jahre lang geführt hat. Štěpán Ašer plant, im Laufe dieses Jahres vom Vorstand in den Aufsichtsrat der J&T Banka zu wechseln.
Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Martin Tesař
J&T BANKA, a.s.
PR-Manager
E-Mail: martin.tesar@jtbank.cz
Tel.: +420 739 482 734